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Kunst im öffentlichen Raum wird mehr, kommt in die Jahre, neue kommt nach. Wie umgehen mit diesem Prozess? Eine Konferenz von BIG und Angewandter beschäftigt sich erstmal mit dieser brisanten Frage.

Mit einem wachsenden Kunstbestand wie auch mit zunehmenden Sanierungen und Erweiterungen der Gebäude steigt auch für die BIG der Bedarf an Restaurierung und Versetzung sowie Abbau und Lagerung von Kunstwerken. Dies wirft die Frage auf, wie wir in Zukunft die Artefakte, die in der Gegenwart entstehen, erhalten und archivieren sollen bzw. können.

Interessanterweise ist diese Problematik keine singuläre. Vielmehr zeichnet sie sich spartenübergreifend in aktuellen Kunstproduktionen, Sammlungen, Naturwissenschaften, Bibliotheken oder in der digitalen Datenwelt ab und trifft so den Nerv einer kulturellen und auch gesellschaftspolitischen Fragestellung der Gegenwart, die an ihrer eigenen Historisierung zu arbeiten scheint: Welche Richtlinien kann es, welche strukturellen Bedingungen muss es geben, die uns gleichzeitig den notwendigen Handlungsspielraum für die Produktion von Neuem lassen? Welche Praxen müssen wir überdenken und was sind möglicherweise neue? Und wie gehen wir dabei mit der Verknappung des Raumes um?

Zu den hochkarätigen Gästen der Konferenz zählen u.a. Jakob Deibl (Theologe und Philosoph, Rom/Melk), Christiane Meyer-Stoll (Direktorin und Konservatorin am Kunstmuseum Liechtenstein), Linus Neumann (Chaos Computer Club Hamburg) sowie Hans-Ulrich Reck (Philosoph und Kunstwissenschaftler, Rektor der Kunsthochschule für Medien Köln).

Die Ergebnisse werden in einer Publikation zusammengefasst.

In den zwei Lehrveranstaltungen „Urban explorations – Field trips to public art/space“ (Jeanette Pacher) und „Sammlungen und Archive – Vom Umgang mit den Dingen“ (Georgia Holz) haben sich Studierende der Abteilung Ortsbezogene Kunst (Institut für Bildende und Mediale Kunst) der Universität für angewandte Kunst Wien im Wintersemester 2019/2020 mit der Thematik auseinandergesetzt und präsentieren die Ergebnisse zur Konferenz.
www.ortsbezogenekunst.at

BIG ART Konferenz Die Archivierung der Gegenwart
13. März 2020, Universität für angewandte Kunst Wien
1030 Wien, Vordere Zollamtsstraße 7

 

 

 

 

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