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Die Prinzessin kommt mit dem Bücherzug nach Frankfurt angereist, wo sie die norwegische Literatur repräsentieren wird. Und das Architekturmuseum widmet dem Gastland der Buchmesse traditionellerweise eine Ausstellung, wo diesmal das Wasser naturgemäß eine große Rolle spielt. Mit großem Gespür für die Beziehung zur Landschaft,  für’s Material und mit traditioneller Holzbaukenntnis birgt Norwegens Architektur großes Potential für die klimatischen und ökologischen Herausforderungen des Bauens.

Norwegens architektonische Tradition setzt auf die Betonung haptischer und räumlicher Erlebnisse und reflektiert die Beziehung zwischen Gebäude und Landschaft. Die Tradition zeichnet sich durch ein ausgeprägtes Gespür für Orte, experimentelle Tektonik und ein besonderes Augenmerk für das Detail aus. Die stetig zunehmende Bebauungsdichte in den großen Städten stellt neue Herausforderungen an die norwegische Architektur.

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Die in der Ausstellung gezeigten Bauwerke liegen in geographisch sehr unterschiedlichen Landesteilen. Sie illustrieren die häufig weit verstreute Bebauung Norwegens in mitunter entlegenen Gegenden, die von einer aktiven Regionalpolitik gezielt gefördert und einer starken Ölwirtschaft finanziell möglich gemacht wird.

Die ausgewählten Projekte knüpfen an eine nordische Architekturtradition an, deren bekanntester Exponent der Pritzker-Preisträger Sverre Fehn ist. Diese Architektur zeichnet sich durch eine taktile Materialverwendung und die Umsetzung räumlicher Erfahrbarkeit aus. Dabei entwickeln die Architekten Norwegens tausendjährige Holzbautradition weiter. Auf diese Weise schließt die norwegische Architektur an das Thema des klimasensiblen und ökologischen Bauens an, womit sie auch internationale Architekturbüros, die in Norwegen bauen, beeinflusst. Die Ausstellung „IN NORWEGISCHEN LANDSCHAFTEN – Hunting high and low“ beruht auf den Büchern der norwegischen asBUILT-Reihe. Ziel der Buchreihe ist es, die Arbeitsweise der Architekten detailliert darzustellen und so gebaute Erfahrungen auszutauschen.

 

In Norwegischen Landschaften.
Deutsches Architekturmuseum Frankfurt/Main
14. September bis 19. Jänner 2020

Foto:
Weekend House Straume, Knut Heltjnes Architects
© Sebastian Andersen, Lightsource Productions, 2019
Farm House, Jarmund/Vigsnaes Architects
© Nils Petter Dale

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