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Das neue dérive dreht sich um’s Design zur Abwechslung mal als soziale und ökologische Praxis. Bringt man den Begriff doch, obwohl in der Alltagssprache weit über seinen engeren Bedeutungszusammenhang verwendet, in erster Linie mit der Gestaltung von Objekten in Verbindung.

Genau in dieser Funktion ist Design bis heute ein zentraler Akteur der kapitalistischen Warenproduktion und für den Fetischcharakter von Waren mitverantwortlich.

So wie Design damit zur Etablierung der modernen Konsumgesellschaft beigetragen hat, setzen sich heute Richtungen wie Transformationsdesign, Social Design, Civic Design oder Eco-Social Design damit auseinandersetzen, wie sich Design an der Transformation zu einer ökologischeren und sozialeren Gesellschaft beteiligen kann. In welcher Form das passiert und diskutiert wird, ist Thema des Schwerpunkts. Weiters: Nachruf auf Jürgen Habermas, Südtirolersiedlungen, Workation plus ein Kunstinsert von Martin Vesely.

derive. Zeitschrift für Stadtforschung
Ausgabe °104: Design als soziale und ökologische Praxis

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