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Plastiksturm, Saharawind, gerade weht lau ein Frühlingsduft und manchen geht schön langsam die Luft aus…

Lebensnotwendig und allgegenwärtig umschließt die Luft die Erde wie eine Membran, und das Kunsthaus Wien widmet ihr die Letzte Ausstellung in der formidablen Ära der Bettina Leidl…

Als verbindendes Element zwischen Orten, auch als Trägerin von Gerüchen und Geräuschen. Die Beziehungen des Menschen zu den unsichtbaren Elementen Wind, Luft und Atem sind vielschichtig. Die künstlerischen Arbeiten dieser Ausstellung thematisieren neben der Lebensenergie auch die Gefahr von Stürmen, Luftverschmutzung und den Klimawandel. Wissenschaftler gehen schon länger davon aus, dass schwere Hurrikane durch den Klimawandel begünstigt werden, da die Erwärmung der Erde auch wärmeres Meerwasser zur Folge hat. Obwohl wir permanent von Luft umgeben sind, bleibt das unsichtbare Gasgemisch der menschlichen Wahrnehmung verborgen. Unser erster Atemzug erfolgt mit der Geburt, der letzte mit dem Tod. Seit der Covid-19 Pandemie fürchten wir den Atem der anderen und versuchen, uns mit Masken vor einer Ansteckung zu schützen. Im Lauf eines Lebens atmen wir 300 Millionen Liter Luft ein und wieder aus.

22 internationale und österreichische künstlerische Positionen machen die unsichtbaren Elemente Atem, Luft und Wind auf unterschiedliche Weise sichtbar: Hoda Afshar, Bigert & Bergström, Julius von Bismarck, Olafur Eliasson, Karin Fisslthaler, Ana Grilc, Isabelle Ha Eav, Jana Hartmann, Ayumi Ishii, Sophie Jung, Sjoerd Knibbeler, Ulrike Königshofer, Eduardo Leal, Emily Parsons-Lord, Peter Piller, Werner Reiterer, Roman Signer, Lydia Simon, Ulay/Marina Abramović, Nadim Vardag, Niina Vatanen, Susan Walsh

Wenn der Wind weht. Kunsthaus Wien.

Abb.

Eduardo Leal, aus der Serie Plastic Trees, 2014, © Eduardo Leal
Julius von Bismarck aus der Serie: One More Night, 2016, Courtesy Julius von Bismarck; alexander levy, Berlin and Sies+Hoeke, Düsseldorf. © Julius von Bismarc
Ulrike Königshofer „wind, recorded“, 2015, Ausstellungsansicht Halle für Kunst & Medien, Graz, 2015; © Ulrike Königshofer



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