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Die Donau trennt und verbindet zugleich – die unnachahmliche Kulturlandschaft der Wachau. Anlässlich 20 jahre Weltkulturerbestatus wurde die neue Aussichtswarte am Seekopf von Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich nach dem Entwurf von Eldine Heep und Klemens Schillinger errichtet, jetzt wird auf der Donaufähre zwischen St. Lorenz und Weißenkirchen darüber diskutiert.

Die INVENTOUR, das Vermittlungsprohramm von KOERNEO nimmt die Warte mit Blick auf die Donau zum Anlass, diemal von der Donau aus den Eigenheiten der Wachau nachzuspüren, die bereits in zahlreichen künstlerischen Projekten Niederschlag gefunden haben. Die Donau hat ihren Weg durch ein Massiv aus Granit und Gneis gebahnt, hat das Flusstal in seiner Charakteristik geformt. Sie ist gleichzeitig das trennende und das verbindende Element der beiden Talseiten in der Wachau. Historisch hatten die Fähren eine wichtige Rolle für die Infrastruktur und die Verbindung der Orte. Heute gibt es noch drei davon, die durch den Radtourismus wieder mehr Bedeutung bekommen haben.

Auf der Fähre, in Sichtweite zur Wachauer Nase von Gelatin, wird deshalb über Verbindendes und Trennendes gesprochen und über das Besondere der jeweiligen Uferseiten. Es wird diskutiert, wie ein neues Architekturleitbild und die Auszeichnung Weltkulturerbe die Region prägen, und welchen Beitrag KOERNOE-Projekte für eine erweiterte Wahrnehmung von Kultur und Landschaft leisten können.

„Über das Trennende und das Verbindende hinweg“
3. Juli 2021, 16.00 Uhr, Fähre St. Lorenz – Weißenkirchen
Treffpunkt: Rollfähre St. Lorenz, Rossatz

Gesprächspartner*innen: Christian Geppner, Bürgermeister Weißenkirchen in der Wachau; Katrina Petter, Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich; Erich Polz, Bürgermeister Rossatz-Arnsdorf;  Anna Pritz, Institut für das künstlerische Lehramt–Akademie der bildenden Künste Wien, Wachauerin; Rainer Prohaska, Künstler aus Krems; Klemens Schillinger, Künstler, Aussichtsturm Die vierte Wand, gemeinsam mit Eldine Heep; Günter Weiß, Musiker, Trachtenkapelle Rossatz u.a.
Moderation: Gert Dressel, Historiker und Biographieforscher

Infos unter www.publicart.at

Abbildung: Johanna Reiner


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