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‘Die Gentrifizierung bin ich. Beichte eines Finsterlings’ macht sich lustig. Über alles und jeden. Nicht zuletzt über den Regisseur Thomas Haemmerli selbst. In jungen Jahren ‘Züri brennt’ Hausbesetzer, ist er längst Hausbesitzer im Trendquartier, sammelt in Metropolen wie Tiflis, São Paulo und Mexiko-Stadt Wohnungen für seinen globalen Lebensstil, und macht sich damit selbst zum Gentrifizierungs-Schurken. Ausgehend vom Lamento der Schweizer Rechten, der ‘Fremde’ nehme ihnen Wohnung, Arbeit und den letzten Eisenbahn-Sitzplatz weg, und einer Linken, die alles bewahren will und sich vor Dichte fürchtet, feiert Haemmerli in seiner rasant-provokanten Wohnvita die dichte, vertikal gebaute Stadt und erklärt São Paulo zum Vorbild für die Schweiz. Gewinner des Zürcher Filmpreises, in Wien zu sehen im Rahmen von ‘Stadt Streifen’, der Sonntags-Matinée im Filmcasino zum Thema Stadt, kuratiert von dérive, Zeitschrift für Stadtforschung.

Die Gentrifizierung bin ich. Thomas Haemmerli | CH 2017 | 99 min | DF
So 15.12. 13:00 mit einer Einführung durch Elke Rauth (dérive), anschließend Filmgespräch mit dem Regisseur und Protagonisten Thomas Haemmerli
Filmcasino Stadt Streifen

dérive Zeitschrift für Stadtforschung

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