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Kommunaler Kunstraum. Im April feiert das ehemalige Feuerwehr-Haus in Weikendorf seine 25. Intervention als kooperativ bespielter Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst und ist damit ein Vorzeigebeispiel für die Projekten an der Schnittstelle von Architektur & Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreichs.

Am 27. April steht die Eröffnung der Ausstellung Constantin Lusers im ‚Kunstraum Weikendorf‘ am Programm. Zum 25. Mal ist ein/e KünstlerIn bzw. Künstlerkollektiv eingeladen, eine Intervention in dem ehemaligen Feuerwehrhaus zu realisieren, und das ohne Vorgaben. 2007 hatte Michael Kienzer das Gebäude in einen Raum für zeitgenössische Kunst transformiert, der sowohl von den Einheimischen als auch von Gästen als willkommene Bereicherung des kommunalen Kulturlebens geschätzt wird. Jeweils für ein halbes Jahr zeigen die eingeladenen KünstlerInnen ihre temporären Installationen, die durch ein großes Fensters zum Rathausplatz hin auch von außen einsichtig sind.

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So zeigten Bruno Gironcoli und Georgia Creimer Skulpturen, Hans Schabus arbeitete konzeptuell, Anna Jermolaewa porträtiere in Videoarbeiten und viele mehr. Um die örtliche Akzeptanz zu erhöhen und die Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Kunst zu intensivieren setzt man auf die Mitentscheidung der lokalen Bevölkerung. Seit 2013 lädt das Kunstvermittlungs- und Partizipationsprojekt „Multiple Choice“ ortsansässige Kunstinteressierte zur Mitwirkung am kuratorischen Vorbereitungsprozess, der von den Kunstvermittlerinnen Bärbl Zechner und Gabriele Stöger begleitet wird.

Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich public art
Kunstraum Weikendorf
Georgia Creimer Künstlerin

Bruno Gironcoli, 2008
Foto: Jorit Aust

Georgia Creimer, Brut, 2014
Foto: Georgia Creimer