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Die vierte Ausgabe des UND ist da. Ein weiteres Heft für Alternativen, Widersprüche und Konkretes. Thema? unterdieleutegehen – So kannst du doch nicht unter die Leute gehen! Grantig, mit ungebügeltem Gesicht oder zerknitterter Sonntagshose. Oder noch schlimmer: wütend, mit verhülltem Gesicht und ohne Hose? Was darf man? Was ist gesellschaftsfähig und wer bestimmt das? Was ist Gesellschaft und wozu brauchen wir sie?

Gep­flegt, urban, motiviert, optimiert, präsent, offen, vernetzt, fit, authentisch und weizenfrei aufgezogen sollte er sein, der moderne Mensch. Was passiert, wenn er sich nicht an Normen hält? Unter den Leuten werden wir sichtbar, verwundbar und angreifbar – wir können eingreifen, mitwirken und gestalten. Wie gehen wir damit um? Wie gehst du damit um? Wo bist du sichtbar?

Analoge Einsamkeit und digitale Popularität. Schöner Anschein, inszenierte Authentizität und von Direktmarketing gesteuerte Meinungen. Ist das unsere Realität? Stimmt das virtuelle Selbst noch annähernd mit dem analogen überein und wenn nicht, was macht das? Individualität lautet das momentane Ziel – Austauschbarkeit der realistischere Bestimmungsort. Macht es nicht ohnehin mehr Sinn zu kooperieren und Gemeinsamkeiten zu finden, anstatt unverwechselbar hervorzustechen?

das UND-HEFT

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