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Vorschau auf eine Ausstellung der Berliner Akademie der Künste zum Thema öffentlicher Raum, die am 12. März mit einem Symposium eröffnet wird.

 Der öffentliche Raum ist zum politischen Spannungsfeld geworden, seine Nutzung und Gestaltung zur Verhandlungssache der Zukunft. DEMO:POLIS stellt die Breite der heutigen Bedeutung des öffentlichen Raums vor. Die Ära der alten Gewissheiten ist vorbei. Die Öffentlichkeit stellt neue Ansprüche an die Grundprinzipien der Demokratie und an die Gestaltung des öffentlichen Raums, in dem diese verhandelt werden. Beispielhafte Arbeiten, Filme, Modelle, Entwürfe, Konzepte von Künstlern und Architekten sowie partizipative Modelle heben die Potentiale des öffentlichen Raumes für unsere Zivilgesellschaft hervor.

Gezeigt werden u.a. Werke von den Künstlern Nuno Cera, Boris Charmatz, Hans Haacke, Birgit Hein, Reinhild Hoffmann, Elfi Mikesch, Michael Najjar, Michael Ruetz, Stih & Schnock, Wermke / Leinkauf sowie Entwürfe und Bauten der Architekten Bernd Albers, Heike Hanada, Barkow Leibinger, Foster + Partners, Seán Harrington, Kleihues + Kleihues, Lacaton & Vassal, Andrés Mignucci, Rozana Montiel, Sadar + Vuga, Michael van Valkenburgh, u.a.

Öffentliche und eintrittsfreie Diskussionsveranstaltungen, Befragungen und Computersimulationen geben den Ausstellungsbesuchern die Möglichkeit, sich mit der Gestaltung öffentlicher Räume zu befassen. Somit macht die Ausstellung DEMO:POLIS ihre Besucher zu Beteiligten. Am 12. März 2016, zum Eröffnungswochenende, geben einige der ausgestellten Künstler und Architekten Einblick in ihre Projekte; zum Abschluss der Ausstellung ist eine zweitägige Konferenz in Kooperation mit dem Goethe-Institut geplant. An jedem Dienstag von 18 bis 22 Uhr finden Gespräche und Veranstaltungen im “DEMO:POLIS – Urban Parliament” statt, entworfen und u.a. kuratiert von der spanischen Künstlergruppe Zuloark (mit Julia Förster). In dieser Zeit ist der Eintritt sowohl zur Veranstaltung als auch zur Ausstellung frei.

Mit ihren visionären Beiträgen, die während einer Workshop-Woche mit internationalen Architekten und Stadtplanern an der Akademie der Künste im Oktober 2015 erarbeitet wurden, entwerfen Studierende der drei Berliner Hochschulen sowie der Potsdamer Hochschule Alternativen für neuralgische öffentliche Räume. Die Stipendiaten der Jungen Akademie präsentieren in der Ausstellung kritische Werke, Installationen und Kompositionen; darüber hinaus veranstalten sie zwei Programmnächte. Das Vermittlungsprogramm KUNSTWELTEN bietet Führungen und Workshops für Schüler an.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog in einer deutschen und einer englischen Ausgabe. Kuratiert wird die Ausstellung von Wilfried Wang, Berlin, Mitglied der Akademie der Künste, O’Neil Ford Professor/University of Texas at Austin; Herausgeberin des Katalogs ist Barbara Hoidn, Berlin.

Kooperationspartner sind: O’Neil Ford Centennial Professorship in Architecture, The University of Texas at Austin, USA; Institute of 4D Technologies, University of Applied Sciences and Arts Northwestern Switzerland, FHNW; Future Cities Laboratory, ETH Zürich; Northumbria University; Otto-Friedrich-Universität Bamberg; Technische Universität Berlin; Universität der Künste Berlin; Kunsthochschule Berlin Weißensee; Fachhochschule Potsdam; Goethe-Institut.

(Pressetext)

demo:polis. das recht auf öffentlichen raum. Akademie der Künste

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