Die Zeitschrift für Stadtforschung startet das Neue Jahr mit dem Konzept eines ‘spekulativen’ Urbanismus jenseits seiner etablierten Verankerung in ökonomischen Logiken und einer ausschließlich linearen, objektiven, distanzierten Perspektive auf ›die‹ urbane Zukunft.

Stattdessen geht es um Ansätze, mittels vielfältiger Methoden einen Handlungsraum zu schaffen, der es ermöglicht, wünschenswerte Zukünfte zu imaginieren und zu entwerfen. Die Kraft des Spekulativen liegt in der radikalen Erweiterung des Möglichkeitsraums.
Des Weiteren bietet das Heft Beiträge zu Planungstheorie und -politik im Kontext der Möglichkeiten einer offenen Beteiligungspraxis sowie ein Gespräch zu den Aktivitäten der Kunst & Bau-Institution BIG ART. Das Kunstinsert zeigt eine Arbeit von Leopold Kessler, die sich der schönen italienischen Tradition des Caffè sospeso annimmt.