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Unweit der Kunstmeile Krems, nur wenig abseits von Museen und Ausstellungen, lässt sich auch im öffentlichen Raum einiges an hochkarätiger Kunst entdecken – ideal also zu Lockdown-Zeiten, ideal aber auch sonst als kleiner Kunst-Abstecher …
An der Außenmauer des Gefangenenhauses etwa hat Ramesch Daha auf einer 100m langen Wandmalerei an die Opfer eines besonders schrecklichen Endphaseverbrechens im Zweiten Weltkrieg erinnert, als am 6. April 1945 hunderte, kurz zuvor aus dem Zuchthaus Stein entlassene, überwiegend politische Häftlinge sowie Direktor und drei Gefängniswärter ermordet wurden. Auszüge aus dem Register der Strafgefangenen, überdimensional an die Wand geschrieben, zeigen im Umfang ihrer schlichten Aufzählung das Ausmaß des tragischen Geschehens.

Das Entree zum Campus der Donau-Uni haben Peanutz -Architekten mit dem ca. 15 Meter hohen “Loop” als Landmark gestaltet und zugleich einen Vorplatz mit Aufenthaltsqualität geschaffen. Zum Niederlassen laden auch die 21 in Boden und Rasen eingelassenen Mosaike von Iris Andraschek und Hubert Lobnig ein, die von fernöstlichen und asiatischen Teppichen inspiriert sind und auch auf die aus dem angelsächsichen Raum stammenden Debattier-Kultur des Campus verweisen.

Ramesch Daha, 6. April 1945, Krems Stein 2018

Iris Andraschek & Hubert Lobnig, Platzgestaltug am Forum Campus Krems, 2005

Peanutz Architekten, Installaton für den Campus Krems, 2005

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