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dérive_79

Das aktuelle dérive widmet sich dem Protest und schaut sich das Verhältnis von Partizipation und Protest, von Konsens zu Konflikt näher an. Erweisen sich doch jene Partizipations-Strategien, die vor allem Kritik und Protest abschwächen wollen, zunehmend als Einbahnstraße. Bestehende Machtungleichheiten im Diskurs und der Unwille Kontrolle abzugeben, machen eine Koproduktion von Stadt und eine Aushandlung von Differenzen auf Augenhöhe unmöglich.

Die Artikel des Schwerpunkts beschäftigen sich mit der Frage nach der heutigen Relevanz von kommunikativer Planung sowie der Kritik an ihr und stellen demokratietheoretische Überlegungen zu Stadtplanung vor. Sie analysieren umstrittene Beteiligungsprojekte und zeigen alternative Praktiken in Opposition zu offiziellen Beteiligungsverfahren. Weitere Beiträge: die Geschichte der Donauregulierung in Wien und die Ränder der Stadt Graz. Das Kunstinsert in dérive 79 stammt von Christoph Schäfer.

HEFT-VORSCHAU

dérive- zeitschrift für Stadtforschung

 

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