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Vor kurzem hatte der Architekturexperte mit Über-den-Tellerrand-Blick Oliver Elser sein großes Brutalismus-Projekt im Rahmen der Vienna Design Week unter dem Titel ‘Brutalismus – ein Mißverständnis?’ vorgestellt, eine Ausstellung am Deutschen Architektur Museum, wo er als Kurator arbeitet, ist im Entstehen und unter #SOSBRUTALISM lässt sich die Sache auch online unterstützen – ‘Betonmonster retten!’ heißt die Devise ….

Zur Mitte des 20. Jahrhunderts wurden prägnante, aber in ihrer spröden Einfachheit nahezu anonyme Bauten aus „armen“ Materialien als „brutalistisch“ bezeichnet. Bis zur Ölkrise 1973/1974 entstanden weltweit unzählige Bauten aus Sichtbeton (béton brut), die ebenfalls zum Brutalismus gezählt werden, deren Architektinnen und Architekten jedoch eher einen skulpturalen Baustil anstrebten als einer ethischen Haltung Ausdruck verleihen zu wollen. Ist der Brutalismus ein Missverständnis? Was hat die Architektinnen und Architekten der 1960er-Jahre so sehr am Beton interessiert? Und ist Beton nicht auch heute noch faszinierend? Oliver Elser ist Kurator am Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt. Er bereitet derzeit eine große Ausstellung zur brutalistischen Architektur vor. Mit dem Hashtag #SOSBrutalism kann man sich online daran beteiligen.

Abbildung: Gottfried Böhm, Pilgrimage Church, Neviges, Foto © Seier + Seier

SOS Brutalism ‘Rettet die Betonmonster’

DAM Deutsches Architekturmuseum

Vienna Design Week: Oliver Elser ‘Brutalismus – ein Mißvertständnis?’

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