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Beim ersten Chipperfield in Wien war das noch ganz großes Architekturtheater, wenn auch das Kaufhaus in der Kärntnerstraße ein wenig lieblos klobig dahergekommen war. Über den zweiten – einen Hotelumbau in Wien Margareten – breitet sich das große Schweigen.

Genaugenommen auch nur über die Fassade aus bronzefarbenem, eloxiertem Aluminium, für die der ‘international bekannte Architekt’ engagiert worden war, um beim neuen Flagship-Hotel mit großen Namen zu punkten. Der zweite im Boote war Matteo Thun, der für das Interiordesign gleich ein ‘New Biedermeier’ erfand, das sich durch stilistische Versatzstücken vomn Klassizismus bis Wiener Werkstätte inspirieren ließ.

Interessant jedenfalls als Beispiel für Sanierung und Umnutzung eines in die Jahre gekommenen Bürogebäudes aus den 70er Jahren, zudem am Wiener Gürtel, der für internationale Gäste, wie man aus Hotelkreisen hört, das Flair eines grünen Großstadtboulevards atmet, und ganz und gar nichts von einer verlässlich stauenden Verkehrshölle an sich hat …

Chipperfield in nextroom mit Texten von Helga Kusolitsch:
Neues Museum Berlin – Wiederaufbau 
Galeriehaus Kupfergraben Berlin
Literaturmuseum der Moderne Marbach am Neckar

David Chipperfield Architects
Matteo Thun
Londoner Chic am Wiener Gürtel. Architektur & Bauforum

 

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