
Heiße Städte, Neue Wege. Städte werden durch den Klimawandel immer heißer – mit spürbaren Folgen. Hitze, Dürre, Wasserknappheit und Überschwemmung machen deutlich, wie dringend urbane Räume neu gedacht und gestaltet werden müssen.

Da Städte den größten Anteil an CO₂-Emissionen verursachen, tragen sie eine besondere Verantwortung, etwa beim Umbau von Infrastruktur und öffentlichem Raum. Viele von ihnen wollen in den nächsten fünfzehn Jahren klimaneutral werden. Was bedeutet das für die Zukunft – für Planung, Architektur und Leben in der Stadt?

Too Hot, die neue Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum zeigt Beispiele aus dreizehn europäischen Städten verschiedener Klimata, von der Kleinstadt bis zur Metropole. Sie reagieren auf die Klimakrise mit konkreten Maßnahmen für Klimaschutz und Anpassung: darunter gebaute Projekte, strategische Planungen und zivilgesellschaftliche Initiativen.

Die Ausstellung veranschaulicht, wie vielfältig dieser Wandel aussehen kann und von welchen sozialen Fragen und gesellschaftspolitischen Diskursen er begleitet wird.

Too Hot richtet sich an die Stadtgesellschaft aller Altersgruppen, kommunale Entscheidungsträger*innen, Fachöffentlichkeit und internationales Publikum. Kuratorisches Team: Katharina Böttger, Jonas Malzahn, Mathias Schnell (studio central)
TOO HOT. Heiße Städte, neue Wege.
Deutsches Architekturmuseum Frankfurt am Main. 20. Juni 2026 – 7. Februar 2027
Rocafort Square, Barcelona, 08014 arquitectura; Foto: Pol Viladoms
Freibad Marzili, Aare & Schwimmkanal, Bern, 2019; Foto: Caspar Marti
FUZJA, Revit. Scheibler-Fabrik, Łódź, medusa group, 2025; Foto: Rafał Tomczyk
Freiflächen-Photovoltaik, Kalamata; Foto: City of Kalamata
Badestelle Bras Marie, Paris, 2025; Foto: Jean-Baptiste Gurliat / Ville de Paris