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„Im Mittelpunkt meines Interesses stehen Menschen“, sagt Nina Rike Springer. Für ihre präzise durch-komponierten, collagenhaft wirkenden fotografischen Arbeiten tritt sie zumeist selbst vor die Kamera. Nina Rike Springer geht es dabei jedoch nicht – wie vielen anderen Künstlerinnen im 20. und 21. Jahrhundert – um Selbstinszenierung im Medium der Fotografie. Vielmehr setzt die Künstlerin ihren Körper als Hülle bzw. Instrument zum Ausdruck von Gefühlen und Befindlichkeiten ein. Ein klarer Bildaufbau, der sich an der Formensprache von Bauhaus und Konstruktivismus orientiert, aber auch die Buntheit, der Humor und die Dynamik von Pop, Comic und Body Art, sind typisch.
Für ihre Ausstellung in der bäckerstrasse4 macht sich Nina Rike Springer Gedanken zum „Vorher“ und „Nachher“ ihrer Bildlösungen: „Bei mir geht es immer um Abläufe, um Serielles, um Sequenzen. Ein langer Prozess wird zurückgelegt, am Ende bleibt ein Bild über“ erklärt die Künstlerin ihre Arbeitsmethodik. Bleistift-Skizzen, Einzelaufnahmen, Photoshop und Material-Experimente mit Stoffen, Plastik und Papier führen zu einem finalen fotografischen Bild. (Pressetext: Lisa Ortner-Kreil)

Die Ordnung der Dinge. Nina Rike Springer 25- Oktober bis 2. Dezember 2016
Galerie Bäckerstraße 4

Abbildung: Jubel 2011, Aus der Serie Jubel
Nina Rike Springer

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